*** Neubau Schule = Neubau Sporthalle ***

 

Wir sind im Ortsrat Engelbostel angetreten, um alle Bürger Engelbostels gleichermaßen zu vertreten. Das führt unweigerlich zu Konflikten und Kompromissen.

Im Moment herrscht große Uneinigkeit im Ort, wie mit der unzweifelhaft notwendigen Erweiterung der Grundschule Engelbostel umgegangen werden soll. Die Stadt faviorisiert einen 6Mio Euro teuren Anbau an den teilweise maroden Altbau, der in den nächsten Jahren aufwändig saniert werden muss. Das halten wir von UWE für ökologisch und wirtschaftlich wenig nachhaltig.

 

Wir favorisieren einen Neubau der Grundschule auf einer dafür vorgesehenen Gemeinschaftsfläche (auf Initiative von UWE und CDU eingerichtet) am Klusmoor in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule und zum örtlichen Sportverein, dem MTV Engelbostel-Schulenburg. Der Neubau würde eine Vierzügigkeit im Bedarfsfall zulassen, wohingegen der Anbau an die vorhandene Schule bei einer Dreizügigkeit an seine Grenzen stoßen würde.

Eine Ausstattung mit zeitgemäßer digitaler Technik wie z.B. Glasfaseranschluss wären möglich, dringend nötiger Bildungsstandard für unsere Kinder in der heutigen digitalen Welt. Aussenanlagen und Freiräume könnten großzügiger gestaltet werden und durch ein energetisch sinnvoll geplantes Gebäude würde ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

 

Der MTV benötigt bekanntermaßen seit Jahren eine größere Sporthalle vor Ort, das ist schon lange ein politischer Streitpunkt!

Durch wachsende Einwohnerzahlen wird der Bedarf an sportlichen Angeboten für alle Generationen immer größer. Dem kann der MTV mit den vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr nachkommen. In Kooperation mit der Grundschule werden Kinder an verschiedenste Sportarten herangeführt und für Bewegung begeistert,

Eine neue Sporthalle ohne schulische Anbindung ist für den MTV finanziell nicht umzusetzen, die Stadt langenhagen signalisiert keinerlei Unterstützung. Der MTV müsste nach Abzug aller Fördermittel einen Millionenbetrag über Kredite finanzieren, die Beiträge müssten erhöht werden und der verein müsste sich hoch verschulden.

 

Als "sportfreundliche Schule" muss es von politischem und pädagogischem Interesse sein, durch dieses Miteinander die Kinder zu fördern. Dazu ist eine längerfristige Betrachtungsweise der Umgestaltung der Grundschule notwendig, ein schneller Anbau an den Altbau leistet dies alles ohne ständiges Nachsteuern nicht!

 

Wir als UWE möchten anregen, das Gelände der jetzigen Grundschule für generationsübergreifendes Wohnen mit angeschlossener Pflegeinrichtung nach zu nutzen. Unseren älteren Mitbürgern würde die Möglichkeit geboten auch im Falle der Pflegebedürftigkeit in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, in der Nähe ihrer Liebsten. Konzepte hierfür wurden in anderen Kommunen mehrfach erfolgreich umgesetzt.

 

***Hortplätze für Engelbostel***

 

Die ganzheitliche Neubetrachtung unserer Grundschule in Engelbostel würde es ermöglichen, dort Hortplätze zu etablieren. Für Engelbostel und Schulenburg steht jeweils eine "0" an Plätzen im Bericht der Stadt zur Betreuungssituation hier zu Buche.

Die momentane Versorgung durch die Offene Ganztagsschule in Engelbostel ermöglicht den Eltern eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder bis 15 Uhr, gegen zusätzliche Bezahlung bis 16 Uhr in einer Notfall-Betreuung.

 

Das finden wir nicht zeitgemäß, in einer Zeit wo oft beide Elternteile berufstätig sind, sollte es die Möglichkeit einer verlässlichen Betreuung  für alle bis mindestens 17 Uhr geben. Auch Eltern jüngerer Kinder der weiterführenden Schulen sollen die Chance erhalten ihre Kinder hier vor Ort verlässlich betreut zu wissen.

 

*** Neubaugebiete ohne Geschosswohnungsbau***

 

Bekanntermaßen wird sich unser Dorf längerfristig am Südrand in Richtung Westen durch Wohnbebauung erheblich erweitern.  Wir beobachten die dahingehende Entwicklung schon seit langem und erkennen die Tendenz zu immer höherem und verdichteterem Bauen mit mehrgeschossigem Etagen-Wohnungsbau. Langenhagen versucht so das Problem mit zu wenig bezahlbarem Wohnraum in der Kernstadt auf unsere Kosten zu lösen.

 

UWE möchte den dörflichen Charakter dort erhalten wissen, durch einen sinnvollen Bebauungsplan seitens der Stadt. Nur so kann man verhindern , dass Engelbostel zur Vorstadt umgebaut wird. Wir haben in unseren Reihen Fachleute, die sich diesem Thema kompetent widmen und Einfluss auf die Bebauungspläne nehmen können, um die bauliche Ausgestaltung unseres Dorfes in Eurem Sinne zu beeinflussen.

 

*** Sanierung altes Freibad = neues Freibad in Godshorn***

 

Der Schandfleck der Stadt Langenhagen ist unbestritten das Gelände des alten Hallenfreibades in Godshorn. Alle Versuche ein stimmiges Konzept für das Gelände vorzulegen sind bisher kläglich gescheitert. Hier ist die Politik der Stadt Langanhagen ziel-, rat- und planlos.

UWE hat vor 5 Jahren schon die Erhaltung des Freibad-Aussengeländes vertreten. Bekanntermaßen ist die Abstimmung darüber denkbar knapp ausgefallen. Merkwürdigerweise hat eine Partei, die damals maßgeblich die Beerdigung des Freibades im Rat mit beschlossen hat, die Forderung nach einem Freibad jetzt für die anstehende Kommunalwahl in ihr Parteiprogramm aufgenommen.

 

"Zu einem Hallenbad gehört für uns als SPD auch immer ein Freibad. Als SPD stehen wir langfristig für den Bau eines Freibades..." Zitat Ende, aus "Ein Plan für Langenhagen" Seite 8

 

Mag man sich damals wohl falsch entschieden haben? Noch ist es nicht zu spät - eine energetisch kostenneutrale Revitalisierung unseres alten Freibades wäre immer noch möglich!

 

Euer UWE-Team - die allerbesten für den Westen

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